Landhausgartenmöbel Pflegen – unser Ratgeber

In der Vergangenheit wurden Gartenmöbel überwiegend aus Weichhölzer produziert. Doch egal ob aus Buche, Fichte oder Kiefer, die Gartenmöbel mussten regelmäßig angeschliffen und nachlackiert werden. Aufgrund des Pflegeaufwands waren Massivholzmöbel lange Zeit out und wurden durch Kunststoffmöbel ersetzt. Dass Kunststoff aber einem schnelleren Alterungsprozess unterliegt, da mit der Zeit der für die Herstellung verwendete Weichmacher entweicht, wurde nicht bedacht. Bei den modernen Massivholz-Gartenmöbeln im Landhausstil sieht das anders aus.

Massivholz-Gartenmöbel – die Vorteile

Moderne Gartenmöbel aus Holz, werden aus Holzsorten, wie Zeder, Eukalyptus, Robinie oder Teak produziert. Diese Hölzer beinhalten eigene ätherische Öle, wodurch ein natürlicher Schutz der Holzstruktur vorhanden ist. Aus diesem Grund ist die Pflege wesentlich unkomplizierter. Um zu verhindern, dass die Patina vergraut, wird das Holz mit feinem Sandpapier vorsichtig angeschliffen und mit Öl nachbehandelt. Daneben sind Holzmöbel wesentlich umweltfreundlicher, da deren Lebensdauer deutlich über die der Kunststoffgartenmöbel liegt.

Gartenmöbel aus Holz – die Pflege

  • Damit Sie noch lange Freude an Ihren Gartenmöbeln aus Holz haben werden, ist es wichtig, dass die Gartenmöbel zu Beginn und Ende der Saison gründlich reinigen. Hierfür sollte auf natürliche Reinigungsmittel zurückgegriffen werden wie zum Beispiel Seifenlauge aus einer sogenannten Naturseife. Scharfe Reinigungsmittel würden die Holzstruktur beschädigen in dem Sie die Oberfläche austrocknen.

Holzgartenmöbel pflegen – warum ist Naturseife zu empfehlen?

  • Im Gegensatz zu chemischer Seife beinhaltet die Naturseife pflanzliche Öle. Diese reinigen zuverlässig und haben gleichzeitig eine rückfettende Wirkung.
  • Mikrofasertücher zur Reinigung von Holzgartenmöbeln sind nicht zu empfehlen, da sie dafür sorgen, dass das Holz Öl verliert. Sinnvoller sind ein Schwamm, ein weicher Baumwolllappen oder eine Bürste.
  • Nach dem Sie Ihre Gartenmöbel abgewischt haben, ist es wichtig, dass Sie die Möbel nachtrocknen, damit keine Seifenreste auf dem Holz bleiben.

Holzgartenmöbel – die Anwendung des Pflegeöls

Mancher Schmutz kann nicht ohne Probleme von den Möbeln entfernt werden. In dem Fall lohnt sich die Behandlung der Möbel mit einem Pflege-Öl. Zudem hilft das Pflege-Öl dabei zu verhindern, dass die Gartenmöbel vergrauen.

Wie oft muss das Holzpflege-Öl angewendet werden?

Für einen effektiven Schutz ist es wichtig, dass die Gartenmöbel aus Holz nicht nur zu Beginn der Saison, sondern mindestens zwei bis drei Mal im Jahr behandelt werden. Dabei hat man die Wahl zwischen farblosen bzw. pigmentierten und farblosen Ölen. Unabhängig, ob pigmentierte oder farblose Pflegeöle, beide beinhalten keinerlei Lösungsmittel. Farblose Pflegeöle schützen aber das Holz weder vor UV-Strahlung noch vor Vergrauen.

Wie wird das Holzpflege-Öl angewendet?

Das Pflege Öl wird am besten mit einem Baumwolltuch, einem weichen Pinsel oder einem Pad aufgetragen. Überschüssiges Öl muss sofort entfernt werden, da es auf dem Holz sonst zu unschönen Schmierflecken kommt. Nach dem die Holzgartenmöbel behandelt wurden, müssen Sie an seinem schattigen Plätzchen trocknen. Ist das Öl getrocknet empfiehlt sich noch auspolieren, um die Imprägnier-Wirkung des Holzes zu verstärken.

Holzpflege-Öl – die vorbereitenden Tätigkeiten

Bevor die Massivholz-Gartenmöbel mit Pflege Öl behandelt werden können, müssen die Möbel vorher gereinigt werden. Hat die Patina die erste graue Schicht angesetzt, muss vor der Behandlung mit Pflege Öl die Oberfläche des Holzes mit feinem Sandpapier mit einer Körnung von 100-120 vorsichtig angeraut werden. Arbeiten Sie dabei ohne Druck. Danach muss der Staub entfernt entweder mithilfe eines Staubsaugers oder einem Baumwolltuch.

Tipp: Ist das Holz schon sehr stark vergraut, empfiehlt sich die die Anwendung eines sogenannten Hartholz-Kraftreinigers. Bei der Anwendung müssen unbedingt Handschuhe getragen werden.

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