Den Kaminofen richtig reinigen und pflegen

Egal, welche Art von Kaminofen Sie zuhause betreiben – er will, wenngleich er stets rauchige Dienste für Sie verrichtet, gereinigt und gepflegt werden, damit Sie über lange Zeit Freude mit ihm haben. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Reinigung vor der Heizsaison ist Pflicht

Damit der Start in die neue Heizsaison problemlos erfolgt, sollten Sie frühzeitig die Feuerstätte reinigen und warten lassen. Nur so sorgt man für sichere, schadstoffarme Verbrennung. Versäumt man das Reinigen, kann das unter Umständen sogar gefährlich werden – Stichwort Rußbrand. Abgesehen vom Schornstein – dieser ist Angelegenheit des Schornsteinfegers – können Sie sich um die gesamte Feuerstelle selbst kümmern.

Das Ofenrohr muss überprüft werden

Im Ofenrohr setzen sich vermehrt Rußpartikel ab. Dieser sorgt erstens dafür, dass der Ofen schlechter Luft zieht – die Gefahr, dass der Qualm statt durch den Kamin ins Freie eher bei der Ofentür hinaus strömt, steigt dadurch. Zweitens kann sich dieser Ruß selbst entzünden und zum berüchtigten Rußbrand / Schornstein- oder Kaminbrand führen. Deshalb sollten Sie den Rauchabzug des Ofens zumindest einmal jährlich reinigen. Öffnen Sie das Ofenrohr und lösen Sie mit einer speziellen Bürste die Rußablagerungen. Damit der Ruß nicht wild heraus bröselt und die Umgebung einschwärzt, bürsten Sie am besten immer von der Öffnung weg und legen Sie die Umgebung mit reichlich Zeitungspapier aus.

Ein Indiz dafür, dass die Verbrennung nicht optimal abläuft, ist übrigens eine verstärkte Rußbildung. Achten Sie deshalb stets darauf, trockenes Holz (mit einer Restfeuchte zwischen 15 und 20 Prozent) zu verwenden. Lassen Sie die Finger von Papier als (An-)Heizmaterial. Und: Auch bei zu geringer Luftzufuhr kommt es zu unvollständiger Verbrennung und starker Rußbildung. Achten Sie also darauf, dass diese stimmt.

Die Brennkammer muss gecheckt werden

Zumindest einmal jährlich sollte man die Brennkammer checken. Ist eine Feuerraumverkleidung beschädigt, gehört sie getauscht, damit die Langlebigkeit nicht gefährdet ist. Eine regelmäßige Reinigung derselben ist übrigens selbstverständlich. Den groben Schmutz beseitigt man mit Feger und Schaufel, den feinen mit einem Aschesauger.

Die Sichtscheibe

Hat Ihr Kaminofen eine Sichtscheibe, sollten Sie diese regelmäßig reinigen. Ansonsten ist der Blick auf die lodernden Flammen bald getrübt. Teure Reinigungsmittel braucht man dafür nicht. Bedienen Sie sich des Asche-Tricks: Zeitungspapier zusammenknäueln, mit Wasser befeuchten, dann mit etwas weißer Asche bedecken und damit die Scheibe abreiben. Die Nachbehandlung erfolgt mit Glasreiniger und einem weichen Tuch.

Der Speckstein

Hat Ihr Kaminofen eine Verkleidung aus Speckstein, was ein sehr guter Wärmespeicher ist, dann sollten Sie diesen mit der rauen Seite eines trockenen und sauberen Spülschwamms abreiben und mit einem feuchten Tuch nachwischen. Damit der Glanz gleichmäßig ist, sollten Sie immer den ganzen Stein auf einmal reinigen. Etwaiges Zubehör oder auch Öfen aller Art, sofern Sie noch keinen haben, finden Sie, gemeinsam mit mehreren Wartungs- und Reinigungstipps, bei topofen.ch. Nun kann einer ungetrübten Heizperiode nichts mehr im Wege stehen!

 

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